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02.10.2017

Kunstprojekt in Leipzig


Teilnahme RR Amsler

IST DER AUGENBLICK EIN UFER

Beat Toniolos einzigartige Inszenierung im Kunstkraftwerk
Leipzig – mit Stargast Michael Mendl


Kann man aus Bildern Musik machen? Musik zum Tanz werden lassen? Tanz in Worten einfangen? Der in Leipzig lebende Schweizer Kulturvermittler und Impresario Beat Toniolo (CH) wagt ein Experiment: er vereint hochkarätig internationale Vertreter der Kunstsparten Komposition, Literatur, Tanz, Videoanimation und Schauspiel zu einem Ensemble, um das Kunstkraftwerk in einen Ort inspirierender Begegnungen zu verwandeln.
Auslöser für die ungewöhnliche Idee sind die Ornamentbilder des Schweizer Malers Kurt Bruckner, ein Landsmann Toniolos.
Bruckners Bilder, basierend auf geometrischen Regeln und alten arabischen Mustern, fesseln den Betrachter mit ihrer mysteriösen Schönheit. Fünf sehr unterschiedliche Komponisten, unter ihnen der bekannte Filmkomponist Enjott Schneider („Schlafes Bruder“ u.v.m.) wie auch Roberto Di Gioia, das Duo Torsten Rasch/Frank Braun, haben auf Einladung von Beat Toniolo zu ausgewählten Bildern Musikstücke geschrieben: assoziationsreiche Soundtracks, die der Immersive Video Artist des Kunstkraftwerks, Devon Miles, für großflächige Animationen auf Wänden, Decke und Boden der ehemaligen
Maschinenhalle nutzt. Das Publikum ist mittendrin.
Das Kunstwerk als Werkstoff für neue Formen: neben Tänzerinnen/Performerinnen aus Leipzig/Essen (Eva Thielken, Marie Nandico und Lisa Balzer) und Berlin (Davina Wölfle und Philipp Krüger), interpretieren auch die Inderin Shany Mathew mit ihrer Partnerin Anne Dietrich und mit dem indischen Perkussionisten Prasanth Piranavanathan (live) die neu entstandene Synergie aus Bilderwelt und Musik in eigenen Choreografien. Der Körper wird zur Quelle und Projektionsfläche der künstlerischen Metamorphose. Die einzelnen Elemente in diesem „Raum der Zeit, der Bilder, der Musik und des Tanzes“ werden mit Hilfe des Wortes verbunden. Der „Leipzig Gospel Choir“, unter der Leitung von MaryBeth Müller, wird eine Komposition des Ungarn Márton Illés intonieren. Der renommierte Schauspieler Michael Mendl schlüpft in die Rolle des Erzählers und leiht seine Stimme den Gedichten von Adel Karasholi, Leipziger Dichter syrischer Herkunft, was wiederum eine alles andere als zufällige Rückkopplung zu den arabischen Wurzeln der Ornamentik bedeutet. Alle sind an Bord, alle zelebrieren gemeinsam eine Sparten übergreifende und Grenzen überschreitende Extravaganza, bei der vorab keiner zu genau wissen soll, was passiert. So viel steht fest: es werden drei Abende voller Energie und Schönheit, voller
Farben, Rhythmus und Poesie, voller Träume und Vitalität. Ein Kunstgenuss, der Verbindungen schafft, wo man sie nicht vermutet, und der uns verstehen lässt, dass wir alle Teil sind vom Großen, Ganzen. 

Aufführungen:
Do. 05. | Fr. 06. | Sa. 07. Oktober jeweils um 20:00 Uhr
Im Kunstkraftwerk Leipzig, Saalfelder Strasse 8b, 04179 Leipzig, Tel.: 0341 – 52950895

Preise/Bestellungen:
15 Euro | ermäßigt 12 Euro (freie Platzwahl)


www.kunstkraftwerk-leipzig.com


Copyright by: BEAT TONIOLO / Kunst+Kultur-Büro / Shakespearestr. 62 / D-04107 Leipzig / info@toniolo.ch
M +49 163 33 18 514 / T +41 76 582 78 70 / https://de.wikipedia.org/wiki/Beat_Toniolo

kunstprojekt Lepzig 2017