Themen

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Was sind die Stärken der Schweiz?
Das hervorragende Bildungssystem
Der innovative Forschungsstandort
Die Neutralität
Das stabile politische System
Attraktivität als Unternehmensstandort (Rechtssicherheit, Flexibilität des Arbeitsmarktes, hohe Loyalität der Arbeitnehmenden, moderate Steuersätze, effiziente Verwaltung)
Hohe Lebensqualität
Ausgewogenes Sozialsystem
Hohe Affinität der Schweizer zu ihrem Land

Digitalisierung
Wir müssen den Strukturwandel zulassen und unsere Ressourcen nicht in den Erhalt des Alten, sondern in den Aufbau des Neuen investieren. Ob wir die Digitalisierung mögen oder nicht, ist völlig egal. Sie findet einfach statt, mit oder ohne uns. Ich gehöre viel lieber zu denen, die Neues proaktiv mitgestalten, als sich am Alten festzuklammern. Internet of Things, Big Data, Virtual Reality, KI Künstliche Intelligenz sind Chancen! 

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Föderalismus
Der Föderalismus gehört zur DNA der Schweiz. Vor allem in Krisensituationen sind die historisch einzigartigen Erfahrungen der Schweiz mit einem dezentralen Staatsaufbau gefragt, der die Rechte der Minderheiten gewährleistet und innere Gegensätze ausgleicht. Das auf Initiative der Kantone ins Leben gerufene Institut für Föderalismus ist der wichtigste Ansprechpartner für Dienstleistungen dieser Art. Neben Tätigkeiten in aussenpolitischer Perspektive leistet es auch im Inland wichtige Beratungsdienste. 

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Medien
In der Schaffhauser Regierung bin ich für die Dossiers der Medienpolitik zuständig. Die Medien sind ein Grundpfeiler der Demokratie. Sie tragen dazu bei, dass sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv am politischen Leben beteiligen können. Auch in Zukunft braucht unser Land eine vielfältige Medienlandschaft und keinen Einheitsbrei. Durch die Digitalisierung geraten die regionalen Printmedien immer mehr unter Druck. Darum braucht es in Bern auch eine starke Stimme für eine moderne Medienpolitik. 

Schaffhauser-Nachrichten

Bildung
Die Bildung ist meine grosse Passion und Herzensangelegenheit. Der Erfolg der Schweiz beruht auf einem starken, international vernetzten Bildungs-, Forschungs- und Innovationsstandort. Um diesen Weg weiterhin erfolgreich beschreiten zu können, muss die Politik optimale Rahmenbedingungen für Hochschulen und innovative Unternehmen schaffen. Mit der Digitalisierung verändern sich rasend schnell die Qualifikationen, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind. Dies ist zugleich Herausforderung und Chance. Packen wir sie an!

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Aussenbeziehungen
Weltoffenheit und eine aktive Zusammenarbeit auf internationaler Ebene gehören zum Erfolgsrezept der Schweiz. Es gilt daher, die bilateralen Verträge mit der EU fortzuführen und weiter zu stärken. Wir wollen uns nicht unterjochen lassen, auch nicht der EU beitreten, aber auch nicht isoliert abseits stehen. 

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Nationales und regionales Denken
Als Schaffhauser und Ostschweizer liegt mir das Wohl unser Grenzregion mit ihrem vielseitigen Potenzial besonders am Herzen. Eine starke Schweiz braucht starke Regionen, deshalb will ich eine Politik, die auf ein gutes Zusammenspiel von nationalen und regionalen Interessen ausgerichtet ist. 

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Onlinehandel boomt
Der weltweite Boom des Online-Handels eröffnet unserer Schweizer Wirtschaft neue Chancen. Sie kann diese allerdings nur nutzen, wenn faire Wettbewerbsbedingungen herrschen. Gerade wir als Grenzkanton müssen ein Interesse haben, dass Schweizer Anbieter im Online-Handel über gleich lange Spiesse wie ihre ausländischen Konkurrenten verfügen. 

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Klimadebatte

In den grösseren Städten der Schweiz finden in jüngster Zeit vermehrt Klimakundgebungen statt von jungen Menschen, angeregt von der jungen schwedischen Aktivistin Greta Thunberg. Ich finde es beeindruckend, dass sich die jungen Leute so engagiert in ganz Europa für dieses konkrete Anliegen einsetzen. Die Art, wie diese Aktion aufgezogen wurde, ist sympathisch. Mir sind engagierte Jugendliche lieber als nur lethargische, interessenlose Konsumenten. Immer mehr Menschen wissen, was mit der Klimakrise auf dem Spiel steht. Sie stärken die Kräfte, die sich seit vielen Jahren hartnäckig und kompetent für die natürlichen Lebensgrundlagen, für Offenheit, Vielfalt und Respekt unserem Planeten gegenüber einsetzen. Ressourcen sind endlich. Ich stütze die Energiestrategie 2050 des Bundesrates. Wenn wir den Aufbruch ins postfossile Zeitalter schaffen wollen, dann müssen wir dies immer auch mit globalem Ausgleich und mit der Stärkung von Demokratie und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt verbinden. Das Thema geht uns alle etwas an, wir haben eine Verantwortung unseren Nachfolgegenerationen gegenüber. Es gilt bestehende Potenziale zu nutzen und den CO2-Ausstoss zu senken

Konkret sehe ich folgende Schwerpunkte zu einer effizienten Klimabeitrag:
- Energetische Sanierung des Gebäudeparks durch Energieeffizienzstandards und steuerliche Anreize
- Beschleunigte Verbreitung von intelligenten Steuerungs- & Messinstrumenten (Smart Meters)
- Verbindliche CO2-Grenzwerte für Fahrzeuge gemäss europäischen Standards
- Flexible, wirtschaftsfreundliche Umsetzung der Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen inklusive der Verknüpfung mit dem Emissionshandelssystem der EU

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Der von Menschen verursachte Ausstoss von Treibhausgasen verändert das Klimasystem der Erde und führt zu einem weltweiten Temperaturanstieg. Auch der Kanton Schaffhausen ist in verschiedenen Bereichen mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert, etwa durch das vermehrte Auftreten von witterungsbedingten Extremereignissen wie Hochwasser, Trockenheit oder Stürmen, durch augenfällige Hitzeperioden im Sommer und durch den Mangel an Schnee im Winter. 

Der Hauptgrund für den Klimawandel ist die Zunahme von Treibhausgasen (z.B. Kohlendioxid CO2, Methan) in der Erdatmosphäre. CO2 entsteht durch die Verbrennung fossiler Energieträger, Methan unter anderem in der Landwirtschaft oder bei auftauenden Permafrostböden. Der seit dem Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1864 gemessene Temperaturanstieg beträgt weltweit 1 °C, in der Schweiz sogar bereits 2 °C. Selbst bei einer starken Reduktion der CO2-Emissionen ist mit einer weiteren Temperaturerhöhung zu rechnen.  

Internationale, nationale und kantonale Klimapolitik
Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung und geht somit alle an. Internationale, nationale und kantonale Klimapolitik ist nötig, um die international vereinbarten Klimaschutzziele erreichen zu können. Mit dem Übereinkommen von Paris hat sich die Staatengemeinschaft 2015 das Ziel gesetzt, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C und möglichst auf 1.5 °C zu begrenzen. In der Schweiz wird infolge des Klimaabkommens von Paris das CO2-Gesetz für den Zeitraum 2021 bis 2030 totalrevidiert. 

Als Reaktion auf den Klimawandel ist eine Doppelstrategie gefragt: Durch die Verminderung des Ausstosses von Treibhausgasen, insbesondere von CO2, kann Einfluss auf das Ausmass des Klimawandels genommen werden. Gleichzeitig sind auch Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu treffen. Auch wir im Kanton Schaffhausen befassen uns mit dem Klimaschutz und der Klimaadaption.

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Solarpanel auf dem Schaffhauser Fussballstadion LIPO Park

klima temperatur
klima legende
Quelle: National Centre for Climate Services NCCS, 2018