Agenda - hier treffen Sie mich

14.06.2021

100 Jahre EDUCA MRH Stiftung


Centanni 2021

Am 14. Juni 2021 feiert die Milton Ray Hartmann Stiftung / EDUCA 100 Jahre Geburtstag. 

Educa wird 100-jährig — ein stattliches Alter für eine Organisation mit digitaler DNA. Die Geschichte begann mit bewegten Bildern. Darum machen Sie es am besten wie einst vor einer lang ersehnten Filmpremiere:Halten Sie sich den Termin frei!

Milton Ray Hartmann gründete am 14. Juni 1921 die Genossenschaft «Schweizer Schul- und Volkskino» (SSVK). Er hatte das Potenzial des damals neuen
Mediums Film erkannt. Mit Kofferkinoapparaten machte er es den Schulen schweizweit zugänglich — eine Pionierleistung in der Erschliessung neuer Technologien für die Bildung.
Entlang der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung hat sich die Genossenschaft zur Fachagentur Educa gewandelt.
Heute nutzen Lehrpersonen und Schulleitungen die Digitalität mit beispielloser Kreativität. Die Vielfalt der Initiativen in Schule und Unterricht sammeln wir jetzt auf centanni.ch. Dieses Panorama der digitalen Innovation werden wir am Montag, 14. Juni 2021, ab 16 Uhr online und in Bern einweihen.
Ort und Format sind von der Pandemie abhängig. Aber feiern werden wir. Einladung folgt.

2021 Schulwege
Wie wollen wir Lernen und Lehren in Zukunft gestalten? Die Frage treibt uns alle um: Schulleitungen, Lehrpersonen und Eltern, Schülerinnen und Schüler, Bildungspolitiker/innen, Berufsbildungsprofis und PH-Dozierende. Die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags und seit März 2020 auch Covid-19 bieten Denkstoff und eröffnen neue Perspektiven.

Centanni_Illu_2

 

Hybride Netzwerke durchdringen die Grenzen analoger und digitaler Lernressourcen. Formale, non-formale und informelle Bildung entwickeln sich zu einem neuen Ökosystem. Centanni macht die Schule der Zukunft fassbar.
 
Im ersten Halbjahr 2021 machen wir sichtbar, wie Schulen landauf und landab mit der Frage umgehen. «Centanni» bietet den Rahmen dafür: Wir nutzen das 100-Jahre-Jubiläum von Educa im Jahr 2021, um nach vorne statt nach hinten zu blicken. Nach vorne, dort, wo Sie Ihre Schule in ein paar Jahren sehen. Ihren Zeithorizont wählen Sie selber: greifbar und konkret in drei Jahren, eher visionär in 15 oder gar utopisch in 100 Jahren.

Die Schulwege der Zukunft werden so vielfältig sein, wie die Schulen es heute sind. Die Menschen, der Ort, die Kultur, der Auftrag – und all die andern Faktoren, die Ihre Schule genau zu dem machen, was sie ist, werden auch Ihren künftigen Weg bestimmen. Wir freuen uns auf möglichst viele dieser Wege, in welcher Form und welcher Zahl auch immer. Vielleicht landen wir am Ende bei genau 2021 verschiedenen Wegen. Ein solches Ergebnis wäre reiner Zufall.

Kein Zufall ist der Aufbruch in die Zukunft. Viele Schulen sind längst in einem bewussten Prozess unterwegs, andere bereiten sich gegenwärtig darauf vor. Egal, wo Sie und Ihre Schule im Moment stehen: Zeigen Sie den Weg Ihrer Schule im Rahmen von Centanni.

So machen wir im Jubiläumsjahr 2021 die Zukunft der Schulen in ihrer ganzen Vielfalt sicht- und fassbar. So werden neuer Denkstoff und neue Perspektiven entstehen: für Sie, für Ihre Schule, für andere Schulen, für die Bildungsdirektionen und letztlich für uns alle im Bildungsraum Schweiz. Den beiden Schulleitungsverbänden VSLCH und CLACESO danken wir herzlich für die Unterstützung.

Einer von 2021 Schulwegen
Beschäftigt sich auch Ihre Schule damit wie Lernen und Lehren in Zukunft gestaltet werden kann? Dann freuen wir uns mehr über Ihren Schulweg zu erfahren.

MACHSCH AU MIT? Hier geht es direkt zum Kontaktformular

> Mehr Infos auf www.centanni.ch 

amsler_brüssel 2018_low Christian Amsler, Präsident Milton Ray Hartmann Stiftung

Milton Ray Hartmann gründete am 14. Juni 1921 die gemeinnützige Genossenschaft «Schweizer Schul- und Volkskino» (SSVK). Er hatte das Potenzial des damals neuen Mediums Film erkannt. Mit Kofferkinoapparaten machte er es den Schulen schweizweit zugänglich – eine Pionierleistung in der Erschliessung neuer Technologien für die Bildung.

Rasche technische Neuerungen haben die Genossenschaft immer wieder an ihre finanziellen Grenzen gedrängt. Dem 35-Millmeter-Format folgten 1923 kurz aufeinander die neuen Formate in 16 und 9,5 Millimetern, 1932 die Filmbreite von 8 Millimetern und 1965 schliesslich das Super-8-Format. Parallel zu diesem Wettlauf der analogen Technologien keimte das digitale Zeitalter. 1958 bauten Jack Kilby und Robert Noice unabhängig voneinander die ersten integrierten Schaltkreise.

Im gleichen Jahr schuf Milton Ray Hartmann die «Stiftung zur Förderung des Kultur-, Dokumentar- und Unterrichtsfilms». Damit wollte er seiner inzwischen bald 40-jährigen Genossenschaft und ähnlichen gemeinnützigen Organisationen im öffentlichen Interesse eine dauerhafte Finanzierung sichern. Diesen Zweck hat die Stiftung im Zug des technologischen und gesellschaftlichen Wandels aufrechterhalten und laufend den veränderten Bedingungen angepasst. Heute unterstützt die Stiftung innovative Digitalisierungsprojekte in Schule und Unterricht.

Parallel dazu hat sich die ursprüngliche Genossenschaft zur heutigen Fachagentur Educa gewandelt. Sie unterstützt das Bildungssystem bei der Qualitätsentwicklung im digitalen Bildungsraum Schweiz. Unverändert ist die ausgeprägte Bereitschaft, Vertrautes zu hinterfragen und Unbekanntes zu wagen. Mut zum Ungewissen, Vorstellungskraft und Gestaltungswille sind Grundvoraussetzungen dafür. Ihnen sind alle Mitarbeitenden von Educa verpflichtet.

Kontakt unter:

Educa - Schweizer Medieninstitut für Bildung und Kultur Genossenschaft
Erlachstrasse 21 3012 Bern
+41 31 300 55 00
info@educa.ch

Im Auftrag der EDK und des SBFI edk         sfbi