Aktuelles / Notizen

19.06.2020

Coronavirus und Schulen


Aktuelle Informationen

 

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Aktuelle Informationen rund um Corona und Bildung Kanton Schaffhausen findet sich immer auf dieser Website > LINK

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19.6.2020

Coronavirus: Weitgehende Normalisierung und vereinfachte Grundregeln zum Schutz der Bevölkerung
Ab Montag, 22. Juni 2020, werden die Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus weitgehend aufgehoben. Einzig Grossveranstaltungen bleiben bis Ende August verboten. Dies hat der Bundesrat aufgrund der anhaltend tiefen Fallzahlen an seiner Sitzung vom 19. Juni 2020 beschlossen. Alle öffentlich zugänglichen Orte müssen über ein Schutzkonzept verfügen. Der Bundesrat hat dafür die Vorgaben vereinfacht. Handhygiene und Abstandhalten bleiben die wichtigsten Schutzmassnahmen; der Bundesrat setzt weiterhin stark auf eigenverantwortliches Handeln.

Der Bundesrat hat ab dem 28. Februar 2020 Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus eingeleitet und bis am 21. März schrittweise verschärft. Ab dem 27. April hat er die Massnahmen in drei Schritten wieder gelockert. Auch in der Lockerungsphase sind die Zahlen der Neuinfektionen, der Hospitalisationen und der Todesfälle gesunken und haben sich auf tiefem Niveau stabilisiert.

Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen möglich
Der Bundesrat hebt in einem vierten Schritt die verbliebenen Einschränkungen per 22. Juni weitgehend auf. Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 1000 Personen sind wieder erlaubt. Das Nachverfolgen von Kontakten muss aber stets möglich sein. Der Veranstalter muss sicherstellen, dass die Zahl der maximal zu kontaktierenden Personen nicht grösser als 300 ist, etwa durch die Unterteilung in Sektoren. Die Kantone können diese Grenze auch herabsetzen. Grossveranstaltungen von mehr als 1000 Personen sind ab Anfang September wieder erlaubt, sofern sich die epidemiologische Lage nicht verschlechtert. Dabei müssen die Teilnehmenden ebenfalls in Sektoren aufgeteilt werden.
In Restaurants besteht ab dem 22. Juni keine Sitzpflicht mehr. Der Bundesrat hat zudem die Sperrstunde für Restaurationsbetriebe, Discos und Nachtclubs aufgehoben.

Vereinfachte Grundregeln für alle
Der Bundesrat setzt nach den erfolgten Lockerungsschritten noch verstärkt auf eigenverantwortliches Handeln; die Menschen sollen weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. Der Bundesrat hat zudem die Vorgaben für Schutzkonzepte vereinfacht und vereinheitlicht. Alle öffentlich zugänglichen Orte müssen über ein Schutzkonzept verfügen, auf spezifische Regeln für einzelne Kategorien von Betrieben, Veranstaltungen oder Bildungseinrichtungen wird verzichtet. Neu gelten dieselben Vorgaben für alle Konzepte; Musterschutzkonzepte gibt es keine mehr.
Der Mindestabstand zwischen zwei Personen wird angesichts der tiefen Fallzahlen von 2 Metern auf 1,5 Meter reduziert. Wenn die Distanz von 1,5 Metern während mehr als 15 Minuten nicht eingehalten werden kann, besteht ein erhebliches Ansteckungsrisiko. Der Abstand kann weiterhin unterschritten werden, wenn eine Maske getragen wird oder Trennwände vorhanden sind. Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen, zum Beispiel im Konzert oder im Kino, reicht das Leerlassen eines Sitzes. Falls an Veranstaltungen, Anlässen oder in Schulen die Distanzmassnahmen nicht möglich sind, müssen Kontaktlisten geführt werden. Damit ist bei einem positiven Fall das Nachverfolgen der Kontakte (Contact Tracing) sichergestellt.

Masken: im ÖV immer dabei haben, Pflicht an Demonstrationen
Masken können das Infektionsrisiko stark senken. Im öffentlichen Verkehr wird das Tragen einer Maske dringend empfohlen, wenn der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann. Alle Reisenden sollen stets eine Gesichtsmaske bei sich tragen. An Demonstrationen gibt es keine Obergrenze für die Anzahl teilnehmender Personen, es gilt aber eine Maskentragpflicht. Diese Änderung für politische und zivilgesellschaftliche Kundgebungen gelten bereits ab Samstag, 20. Juni 2020.

Home-Office-Empfehlung wird aufgehoben
Die Entscheidung darüber, ob die Arbeitnehmenden zu Hause oder im Büro arbeiten sollen, ist zukünftig dem Arbeitgeber überlassen. Die Home-Office-Empfehlungen werden aufgehoben, ebenso die Vorgaben zum Schutz der Gruppe besonders gefährdeter Personen. Auch diese können wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Der Arbeitgeber ist aber verpflichtet, die Gesundheit der Arbeitnehmenden mit entsprechenden Massnahmen zu schützen. Es gilt das Arbeitsgesetz. Die vereinfachten Grundregeln gelten auch für das Gewerbe, die Industrie sowie öffentlich nicht zugängliche Dienstleistungsbetriebe. Schutzkonzepte sind hier nicht nötig.

Bewältigung eines Wiederanstiegs
Nach dem heute erfolgten Ausstieg aus der ausserordentlichen Lage hat der Bundesrat über die Bewältigung einer allfälligen zweiten Welle eine Aussprache geführt. Im Gegensatz zur ersten Welle soll die Hauptverantwortung bei einem Wiederanstieg der COVID-19-Fälle bei den Kantonen liegen. Kantone, die eine Zunahme der Fallzahlen feststellen, sollen diese mit geeigneten Massnahmen bewältigen. Dabei sind diejenigen Massnahmen vorzuziehen, die sich als besonders wirksam gegen die Ausbreitung von Neuinfektionen erwiesen haben. Der Bundesrat hat zur Bewältigung einer zweiten Welle den Departementen eine Reihe von Aufträgen erteilt, etwa um rasch über detaillierte Daten zu verfügen oder die Versorgung mit den notwendigen Heilmitteln und Schutzausrüstungen sicherzustellen.
Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung zudem den Schlussbericht des Krisenstabs des Bundesrats Corona (KSBC) zur Kenntnis genommen und beschlossen, diesen mit dem Ausstieg aus der ausserordentlichen Lage aufzulösen. Der KSBC wurde vom Bundesrat am 20. März 2020 einberufen, um die Koordination mit den Departementen, der Bundeskanzlei, Kantonsvertretern und anderen Krisenstäben sicherzustellen.

merkblatt corona

10.6.2020

Die COVID-19 Grundprinzipien des BAG für den Präsenzunterricht an obligatorischen Schulen wurden vom Bund per 8. Juni 2020 aktualisiert. Aufgrund dessen mussten die kantonalen Richtlinien wiederum an einigen wenigen Stellen angepasst werden.
Diese Anpassungen, in den Richtlinien grau unterlegt, ziehen aber keinen unmittelbaren Handlungsbedarf in der Schulorganisation vor Ort nach sich. Denkbar, aber nicht zwingend, sind kurz-, mittel- oder längerfristig Korrekturen bei den lokalen Schutzkonzepten.

Die aktuelle Version ist auf der Website "Coronavirus Schule" zu finden. 

Freundliche Grüsse
Christian Amsler, Vorsteher Erziehungsdepartement

28.5.2020

Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den nachobligatorischen Bildungsinstitutionen 

Das Erziehungsdepartement hat Richtlinien betreffend die Wiederaufnahme des Präsenz-unterrichts an den Schaffhauser Schulen der Sekundarstufe II (Kantonsschule, BBZ und Handelsschule KV), der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen sowie weiteren Ausbildungsstätten erlassen. Aufgrund der restriktiven Vorgaben des Bundes bezüglich die Abstandsregelungen ist eine Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts nur eingeschränkt möglich.

Der Präsenzunterricht ab 8. Juni 2020 wird eingeschränkt wieder stattfinden. Zwar ist er ab diesem Datum wieder erlaubt, die Vorgaben des Bundesrates für die betroffenen Schulstufen sind aber streng. Allgemein wird das Ansteckungsrisiko der Lernenden an den Berufsfachschulen von den Bundesbehörden als vergleichbar mit jenem der Erwachsenen taxiert. Für die Sekundarstufe II und die nachfolgenden Bildungsstufen gelten nach wie vor die «Grundprinzipien» vom 13. Mai 2020 des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). So gilt etwa ein Mindestabstand von zwei Metern bei allen interpersonellen Kontakten, und zwar nicht nur im Unterricht, sondern auch ausserhalb des Unterrichts. 

Die nachobligatorischen Bildungsanbieter sind vom Erziehungsdepartement angewiesen, den Präsenzunterricht nach Möglichkeit und unter Berücksichtigung der strengen Einschränkungen wieder aufzunehmen. Dies bedeutet, dass der Unterrichtsbetrieb ab 8. Juni 2020 nicht flächendeckend in vollem Umfang aufgenommen werden kann, sondern unterschiedlich je nach Klassengrössen, räumlicher Situation in den Bildungseinrichtungen und der Unterrichtsorganisation. Prioritär sollen zudem jene Klassen wieder für den Präsenzunterricht aufgeboten werden, welche in der Lockdownphase Schwierigkeiten mit dem Fernunterricht bekundeten. 

Bis zur Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts erstellen die einzelnen Bildungsanbieter Schutzkonzepte, die den Vorgaben von Bund und Kanton sowie den örtlichen und schulspezifischen Gegebenheiten Rechnung tragen. In den kommenden Tagen legen die nachobligatorischen Schulen ihre konkrete Unterrichtsorganisation fest und sind für die Information an die Schülerinnen und Schüler, die Lernenden, Studierenden, die Lehrbetriebe wie auch das Schulpersonal besorgt.

20.5.2020

Coronavirus: Unterstützung für die familienergänzende Kinderbetreuung durch Bund und Kanton

Bern, 20.05.2020 - Der Bund unterstützt Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung, die infolge der Coronakrise Ertragsausfälle erlitten haben. Dazu hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 eine Verordnung erlassen. Der Bund verpflichtet die Kantone, den privaten Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung Finanzhilfen für Betreuungsbeiträge der Eltern zu gewähren, die ihnen in der Zeit vom 17. März 2020 bis 17. Juni 2020 entgangen sind. Er übernimmt ein Drittel der Kosten der Kantone. Dafür hat das Parlament einen Kredit von 65 Millionen Franken bewilligt.

Mit der Verordnung über die Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (Covid-19) auf die familienergänzende Kinderbetreuung erfüllt der Bundesrat einen Auftrag des Parlaments. Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung sollen für den coronabedingten Ausfall von Elternbeiträgen entschädigt werden (20.3128 WBK-NR und 20.3129 WBK-SR «Bei der familienergänzenden Kinderbetreuung sind alle in der Pflicht»). Das Parlament hat dafür einen Kredit von 65 Millionen Franken bewilligt.

Ziel ist es, Schliessungen und Konkurse der Institutionen möglichst zu verhindern, damit das Betreuungsangebot den Eltern und der Wirtschaft nach der Coronakrise im bisherigen Umfang zur Verfügung stehen wird.

Entgangene Betreuungsbeiträge werden kompensiert
Zur Bekämpfung des Coronavirus hat der Bundesrat am 16. März 2020 angeordnet, dass die Kantone die familienergänzende Kinderbetreuung für Kinder garantieren müssen, die nicht privat betreut werden können. Die Kantone haben die Massnahmen des Bundesrates unterschiedlich umgesetzt. Die einen haben die Kindertagesstätten verpflichtet, den Betrieb vollständig einzustellen, und haben andere geeignete Betreuungsangebote geschaffen. Die anderen haben die Kindertagesstätten angewiesen, ihren Betrieb in reduzierter Form weiterzuführen. Für private Betreuungsinstitutionen sind die dadurch entstandenen finanziellen Einbussen existenzbedrohend, weil ihre Einnahmen aus den Betreuungsbeiträgen der Eltern gesunken sind. Mit den Finanzhilfen werden nun die coronabedingten Ausfälle kompensiert, die den Institutionen in der Zeit vom 17. März 2020 bis 17. Juni 2020 entstanden sind.

Eckwerte der Verordnung
Kindertagesstätten, Einrichtungen für die schulergänzende Betreuung und Strukturen für die Koordination der Betreuung in Tagesfamilien, die durch private Trägerschaften geführt werden, können Gesuche für Ausfallentschädigungen einreichen. Die Kantone bezeichnen die Vollzugsstellen, bei denen die Institutionen Gesuche einreichen können.
Die Ausfallentschädigungen decken die Elternbeiträge für Kinder, die in der Zeit vom 17. März 2020 bis 17. Juni 2020 nicht betreut wurden. Die Institutionen müssen den Eltern bereits bezahlte Beiträge für nicht in Anspruch genommene Betreuungsleistungen zurückerstatten.
Die Ausfallentschädigung deckt 100 Prozent der entgangenen Betreuungsbeiträge der Eltern. Leistungen des Bundes zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus, insbesondere Kurzarbeitsentschädigungen, werden von der Ausfallentschädigung abgezogen.
Der Bund beteiligt sich mit 33 Prozent an den Ausfallentschädigungen, welche die Kantone ausbezahlen.
Die Verordnung wird rückwirkend auf den 17. März 2020 in Kraft gesetzt. Sie gilt während sechs Monaten.
Der Vollzug obliegt den Kantonen. Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) erlässt nach Anhörung der Kantone Richtlinien zu den Gesuchs-, Berechnungs- und Zahlungsmodalitäten.
Die Kantone informieren die Institutionen, sobald Gesuche eingereicht werden können. Sie entscheiden über die Gesuche und richten die Finanzhilfen aus.

12.5.2020

Der Kanton Schaffhausen und die Jakob und Emma Windler-Stiftung unterstützen gemeinsam die Kinderbetreuungseinrichtungen 

Mit den vom Regierungsrat am 24. März 2020 beschlossenen Härtefallbeiträgen hat der Kanton Schaffhausen früh ein wirksames Mittel zur Milderung von Einnahmenausfällen bei den Kinderbetreuungseinrichtungen geschaffen. Ergänzend zu dieser Massnahme wird die Jakob und Emma Windler-Stiftung die im Kanton Schaffhausen ansässigen Kinderbetreuungseinrichtungen mit 1 Million Franken unterstützen. Zusammen mit der Möglichkeit von Kurzarbeitsentschädigungen ist die Zukunft der Schaffhauser Kinderbetreuungseinrichtungen damit auf eine solide Basis gestellt. 

Für die Schaffhauser Kinderbetreuungseinrichtungen (Kitas, Horte und Krippen) wurden schon früh verbürgte Überbrückungskredite, Kurzarbeitsentschädigungen sowie kantonale Härtefallbeiträge bereitgestellt. Damit konnte im Kanton Schaffhausen das finanzielle Überleben der Kinderbetreuungseinrichtungen in der Corona-Krise rasch gesichert werden. Der Bundesrat hat ferner vor wenigen Tagen weitere Unterstützung für die familienergänzende Kinderbetreuung zugesichert. Details dazu wird der Bund am 20. Mai 2020 bekanntgeben. 

Langfristig sind die Kinderbetreuungseinrichtungen darauf angewiesen, dass ihre Belegungszahlen trotz der Corona-Krise nicht einbrechen. Aktuell besteht die Problematik, dass heute überwiegend die Eltern das finanzielle Risiko tragen, wenn sie den Empfehlungen des Bundesrates folgend ihre angemeldeten Kinder zu Hause betreuen. Eltern überlegen daher, ihre Kinder von der Kinderbetreuungseinrichtungen abzumelden oder von Neuanmeldungen abzusehen. Dem konnte bisher nicht flächendeckend entgegengewirkt werden. 

Die Jakob und Emma Windler-Stiftung beschloss, die Schaffhauser Kinderbetreuungseinrichtungen diesbezüglich zu unterstützen. Beiträge im Umfang von insgesamt 1 Mio. Franken sollen sie in die Lage versetzen, den Eltern das Kostenrisiko abzunehmen. Dadurch können Abmeldungen verhindert und der Entscheid für die Neuanmeldung von Kinder erleichtert werden. Im Ergebnis sollen die Belegungszahlen der Kinderbetreuungseinrichtungen langfristig stabilisiert und die Zukunft der Kinderbetreuungseinrichtungen gesichert werden. 

Der Regierungsrat begrüsst die Initiative der Jakob und Emma Windler-Stiftung ausdrücklich. Diese wurde in Absprache mit dem Regierungsrat ausgestaltet und ist eine wertvolle und wirksame Ergänzung der kantonalen Unterstützungsmassnahmen. Es ist ein schnelles und pragmatisches Verfahren vorgesehen. Damit ist sichergestellt, dass die Mittel mit sofortiger Wirkung zur Verfügung stehen. Allfällige Beiträge des Bundes würden später mit den Leistungen der Stiftung verrechnet. Der Kanton Schaffhausen und seine Fachstellen unterstützen die Jakob und Emma Windler-Stiftung bei der Umsetzung und koordinieren den Bezug der Bundesbeiträge.

7.5.2020

Im Kanton Schaffhausen wird ab heute das "Contact Tracing" wieder aufgenommen. Dabei werden Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, telefonisch kontaktiert, über die weiteren Schritte instruiert und beraten. Auch Personen, die in engem Kontakt mit der Patientin oder dem Patienten stehen, werden kontaktiert. 

Nachdem die Zahl der mit COVID-19 infizierten Personen zurzeit rückläufig ist, wird das systematische "Contact Tracing" wie vom BAG empfohlen auch im Kanton Schaffhausen wieder aktiviert. Dies ermöglicht es, den eventuellen Krankheitsverlauf zu dokumentieren und die Begleitung und Betreuung der sich in Isolation befindlichen Patientinnen und Patienten sicherzustellen.

Zusätzlich werden die Kontaktpersonen, die in den 48 Stunden vor dem Auftreten von Symptomen in engem Kontakt mit der infizierten Person standen, kontaktiert und im Rahmen der Quarantäne begleitet. Zu allen betroffenen Personen wird im Abstand von 5 Tagen Kontakt aufgenommen bis zur Beendigung der Isolation oder Quarantäne.

Der kantonsärztliche Dienst, weitere Mitarbeitende des Gesundheitsamts sowie bei Bedarf Fachpersonen und Freiwillige führen die Gespräche und dokumentieren die Resultate. Das BAG kann so zusammen mit den Gesundheitsämtern der Kantone das Ausmass der Ausbreitung evaluieren und die allfälligen Auswirkungen der Lockerungen beurteilen. Zudem können Krankheitsausbrüche rasch lokalisiert und eine Ausbreitung des Virus kann verhindert werden.

30.4.2020

Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts per 11. Mai 2020 in den Volksschulen des Kantons Schaffhausen 

Der Kanton hat Richtlinien und organisatorische Unterstützungsangebote für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts und die Umsetzung der Schutzmassnahmen an den Volksschulen erarbeitet. 

Am 11. Mai 2020 wird in den Volksschulen des Kantons Schaffhausen der Präsenzunterricht wieder aufgenommen. Die Kinder, vom Kindergarten bis hin zur Sekundarstufe I, kehren in die Schule zurück. Das nationale Schutzkonzept des Bundesrats zur Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an obligatorischen Schulen gibt den Kantonen den nötigen Spielraum für die Umsetzung. Gemäss Bundesamt für Gesundheit BAG und Erziehungsdirektorenkonferenz EDK soll auf Distanzvorschriften zwischen Schülerinnen und Schülern verzichtet werden. Nur so ist der Präsenzunterricht in der obligatorischen Schule möglich. 

Kantonale Richtlinien für den Schulstart vom 11. Mai 2020

Die Richtlinien, basierend auf dem nationalen Schutzkonzept des BAG, wurden unter Einbezug der Task Force Corona-Bildung, Vertretern der Stadt Schaffhausen, der Präsidien des Verbandes der Lehrerinnen und Lehrer LSH und des Schulleiterverbandes Schaffhausen VSLSH erarbeitet. Sie beschreiben die Eckwerte, welche für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts zu berücksichtigen sind. Die Richtlinien richten sich an die zuständigen Behörden in den Gemeinden und dienen als Grundlage für schulbezogene Schutzmassnahmen. Diese sind entsprechend der lokalen Gegebenheiten zusammen mit den Schulen zu organisieren. Des Weiteren regeln die Richtlinien Fragen des Personalwesens. Die Eltern werden zeitnah direkt vor Ort informiert. Es ist anzunehmen, dass gerade in den ersten Tagen der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts nicht alle Eventualitäten bereits geregelt sind. Eine gewisse Phase der Eingewöhnung ist je nach Vorbereitungsstand der Gemeinde bzw. Schule wohl nicht zu vermeiden. 

Organisatorische Unterstützungsangebote

Zur Unterstützung der Gemeinden und Schulen bei der Umsetzung der Richtlinien wurde u.a. eine Lösung zur Überbrückung von personellen Vakanzen (bei Abwesenheit von Lehrpersonen der Risikogruppe) erarbeitet. Des Weiteren erscheinen im Laufe der nächsten Woche zwei Kurzfilme, in welchen die kantonalen Vorgaben für die Schülerinnen und Schüler aufbereitet werden. Die Filme sind als Unterstützung für die Präventions- und Aufklärungsarbeit der Lehrpersonen gedacht und können in den 1.-4. Klassen sowie in den 5. Klassen bis hin zu den 3. Klassen der Sekundarstufe I eingesetzt werden. 

In der verbleibenden Zeit bis zum 11. Mai 2020 und darüber hinaus geht es in den Gemeinden jetzt darum, den Präsenzunterricht vorzubereiten. Die Fachpersonen der Dienststelle Primar- und Sekundarstufe I unterstützen die Gemeinden in dieser Arbeit. 

titelbild richtlinien 2020 Richtlinien als DOWNLOAD

29.4.2020

Abschlussprüfungen an der Kantonsschule Schaffhausen finden statt 

Die Schaffhauser Kantonsschule wird die schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen unter inhaltlicher Berücksichtigung der speziellen Situation wie geplant durchführen. Unter Einhaltung der gesundheitlichen Schutzmassnahmen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Ausbildung am Gymnasium und an der Fachmittelschule (FMS) reglementskonform abschliessen können. 

Der für diesen Entscheid zuständige Schaffhauser Erziehungsrat hat entschieden, dass die gymnasialen Maturitätsprüfungen im Kanton Schaffhausen nach dem heutigen Entscheid des Bundesrates in dieser Frage wie vorgesehen schriftlich und mündlich stattfinden. Das Gleiche gilt für die Abschlussprüfungen für den Fachmittelschulausweis und die Fachmaturität (FMS). 

Im Hinblick auf das künftige Studium an universitären Hochschulen und Fachhochschulen erscheint es richtig, die Ausbildung am Gymnasium und an der FMS mit den entsprechenden Abschlussprüfungen abzuschliessen. Dies umso mehr, wenn nicht übergeordnete Pandemieeinschränkungen die Durchführung von Prüfungen ausschliessen. Bei den Anforderungen an die Prüfungen wird auf die spezielle Situation mit dem Fernunterricht Rücksicht genommen. Die Kantonsschule Schaffhausen wird die bundesrätlichen Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie einhalten. 

Die schriftlichen Prüfungen beginnen am 28. Mai 2020 (gymnasiale Matura und FMS). Die mündlichen Prüfungen finden wie immer kurz vor den Sommerferien statt. Umfragen in den weiteren Deutschschweizer Kantonen zeigen klar, dass viele Kantone die Maturitätsprüfungen analog dem Kanton Schaffhausen durchführen werden. 

Im Bereich der Berufsmaturität ist der Bund alleine für die Vorgaben in Sachen Abschlussprüfungen zuständig. Nach Konsultation der Verbundpartner der Berufsbildung (Bund, Kantone, Organisationen der Arbeitswelt) und der Hochschulrektorenkonferenz Swissuniversities hat der Bundesrat beschlossen, dass schweizweit auf kantonale Prüfungen der eidgenössischen Berufsmaturität verzichtet wird. Diese wird im Jahr 2020 gänzlich auf Erfahrungsnoten basierend erworben. Der Kanton Schaffhausen wird diese Vorgaben umsetzen.

28.4.2020

Der Schaffhauser Regierungsrat und Vorsteher des Erziehungsdepartements Christian Amsler (FDP) nimmt im Interview mit Susanne Loacker Stellung zu den drängendsten Fragen im Zusammenhang mit der Öffnung der obligatorischen Schulen am 11. Mai 2020. > Interview [Link]

amsler_april2020
Bild: Selwyn Hoffmann, Schaffhauser Nachrichten

23.4.2020

Lockerungsplan
Berücksichtigte Kriterien:
- Risiko der Zunahme der Infektionen - Zunahme des Personenverkehrs
- Zunahme enge Personenkontakte - Zahl betroffene vulnerable Personen
- mögliche Schutzmassnahmen - Rückverfolgbarkeit der Kontakte
- Akzeptanz in der Bevölkerung - wirtschaftlicher Nutzen 

  1. Etappe 2. Etappe 3. Etappe
Wann? ab 27. April ab 11. Mai ab 8. Juni
BR-Entscheid: 16. April 29. April 27. Mai
Was?

Bau- und Gartencenter
Coiffeur-, Kosmetiksalons
Selfserviceeinrichtungen 
Arzt- und Zahnarztpraxen 
Physiotherapie, Massage 
alle Eingriffe in Spitälern 

obligatorische Schulen
alle Einkaufsläden
Märkte

Versammlungen von mehr als fünf Leuten
Mittelschulen, Berufsschulen
Hochschulen, Unis
Museen, Bibliotheken
Zoos, botanische Gärten

16.4.2020

Bundesrat lockert schrittweise Massnahmen zum Schutz vor dem neuen Coronavirus
Ab dem 27. April 2020 können Spitäler wieder sämtliche, auch nicht-dringliche Eingriffe vornehmen und ambulante medizinische Praxen sowie Coiffeur-, Massage und Kosmetikstudios ihren Betrieb wieder aufnehmen. Baumärkte, Gartencenter, Blumenläden und Gärtnereien dürfen wieder öffnen. Der Schutz des Publikums und der Arbeitnehmenden muss dabei sichergestellt sein. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 16. April entschieden. Wenn es die Entwicklung der Lage zulässt, sollen am 11. Mai die obligatorischen Schulen und die Läden wieder öffnen. Am 8. Juni sollen dann Mittel-, Berufs- und Hochschulen sowie Museen, Zoos und Bibliotheken wieder öffnen. Der Bundesrat hat zudem den Schutz besonders gefährdeter Arbeitnehmenden präzisiert.

Aufgrund der epidemischen Entwicklung und gestützt auf Empfehlungen der Wissenschaft, lockert der Bundesrat ab dem 27. April die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem neuen Coronavirus. Um Planungssicherheit zu schaffen, gibt er auch bekannt, wie er die weiteren Lockerungsschritte bis Anfang Juni plant.
Für die Reihenfolge der Lockerungen hat der Bundesrat mehrere Risikofaktoren berücksichtigt. Dazu gehören die Zunahme enger Personenkontakte, die Zunahme von Personenströmen, die Zahl der betroffenen vulnerablen Personen oder die Möglichkeit Schutzmassnahmen zu ergreifen. Zudem hat der Bundesrat den wirtschaftlichen Nutzen der einzelnen Lockerungen bewertet.


Schutz der Gesundheit und Vermindern der wirtschaftlichen Schäden
Der Bundesrat verfolgt mit der Lockerungsstrategie mehrere Ziele: Er will weiterhin in erster Priorität die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung schützen, insbesondere der besonders gefährdeten Personen. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Diese können je nach Branche eine Empfehlung oder Pflicht zum Maskentragen beinhalten. Der Bundesrat will weiter die wirtschaftlichen Schäden möglichst gering halten und die Einschränkungen der Grundrechte wo möglich verringern. Die Strategie soll schweizweit einheitlich und unter Berücksichtigung der Massnahmen der Nachbarländer umgesetzt werden.

Erste Etappe am 27. April 2020
In der ersten Etappe lockert der Bundesrat ab dem 27. April die Massnahmen bei Einrichtungen, die nur eine geringe Anzahl direkter Kontakte aufweisen, Schutzkonzepte einfach umsetzen können und keine bedeutenden Personenströme verursachen. Die Massnahmen im stationären medizinischen Bereich werden gelockert, Spitäler dürfen wieder alle Eingriffe vornehmen. Ebenso können ambulante medizinische Praxen ihren normalen Betrieb wiederaufnehmen und wieder sämtliche, auch nicht-dringliche Eingriffe vornehmen. Dazu gehören unter anderem Praxen für Zahnmedizin, Physiotherapie und medizinische Massage. Damit sollen auch negative Folgen verhindert werden, die durch einen Verzicht auf Behandlungen und Untersuchungen entstehen könnten.
Betriebe mit personenbezogenen Dienstleistungen mit Körperkontakt können ebenfalls wieder öffnen, zum Beispiel Coiffeurgeschäfte, Massagepraxen, Tattoo-Studios und Kosmetiksalons. Geöffnet werden auch Bau- und Gartenfachmärkte sowie Gärtnereien und Blumenläden. Zudem können auch unbediente öffentliche Einrichtungen wie Waschanlagen wieder öffnen. Schliesslich wird die Limitierung auf den engen Familienkreis bei Beerdigungen wieder aufgehoben.

Ab dem 27. April werden zudem die Sortimentsbeschränkungen in Lebensmittelläden aufgehoben. Wenn sich Güter des täglichen Bedarfs und weitere Güter auf der Verkaufsfläche der Lebensmittelläden befinden, dürfen sie verkauft werden.

Zweite und dritte Etappe: 11. Mai und 8. Juni 2020
In der zweiten Etappe sollen ab dem 11. Mai die obligatorischen Schulen sowie die Einkaufsläden und Märkte wieder öffnen. Den Entscheid darüber will der Bundesrat am 29. April fällen. Am 8. Juni sollen in einem dritten Schritt die Mittel-, Berufs- und Hochschulen wieder Präsenzveranstaltungen abhalten dürfen. Gleichzeitig sollen Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wie Museen, Bibliotheken, botanische Gärten und Zoos wieder öffnen und das Versammlungsverbot gelockert werden. Die Details zu dieser Etappe will der Bundesrat am 27. Mai beschliessen. Über weitere Etappen hat der Bundesrat noch keine Beschlüsse gefasst. Ab wann Grossveranstaltungen wieder möglich sein werden, entscheidet er in einer seiner nächsten Sitzungen.

Etappen je nach Entwicklung der Epidemie
Der Übergang von einer Etappe zur nächsten erfolgt dann, wenn es zu keinem deutlichen Anstieg von COVID-19-Fällen gekommen ist. Zwischen den einzelnen Schritten muss genügend Zeit verstreichen, um die Auswirkungen der Lockerungen beobachten zu können. Kriterien sind die Anzahl Neuinfektionen, Spitaleinweisungen und Todesfälle sowie die Spitalbelegungszahlen.
Sobald die Fallzahlen in der Schweiz ausreichend gesunken sind, werden die Kantone die konsequente Rückverfolgung von Infektionsketten wieder aufnehmen: infizierte Personen sollen frühzeitig entdeckt, behandelt und isoliert, die Übertragungsketten eruiert und weitere Übertragungen verhindert werden. Dazu werden eine erweiterte Teststrategie, ein Contact Tracing-Konzept und eine App entwickelt, die über Kontakte mit infizierten Personen informiert. Die Massnahmen zum Abstandhalten und zur Hygiene bleiben gültig und wichtig. Besonders gefährdete Personen sollen weiterhin zu Hause bleiben.

Schutz von besonders gefährdeten Arbeitnehmenden
Bei der schrittweisen Öffnung gewisser Dienstleistungen und Betriebe sollen besonders gefährdete Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern umfassend geschützt werden. Der Bundesrat hat deshalb die Definition der besonders gefährdeten Personen und die Schutzmassnahmen präzisiert.
Der Arbeitgeber ist in der Pflicht, besonders gefährdete Personen von zu Hause aus arbeiten zu lassen, wenn nötig durch eine angemessene Ersatzarbeit. Ist die Präsenz vor Ort unabdingbar, muss der Arbeitgeber die betreffende Person schützen, indem er die Abläufe oder den Arbeitsplatz entsprechend anpasst. Eine besonders gefährdete Person kann eine Arbeit ablehnen, wenn sie die Gesundheitsrisiken als zu hoch erachtet. Ist eine Arbeitsleistung zuhause oder vor Ort nicht möglich, hat der Arbeitgeber die Person unter Lohnfortzahlung freizustellen. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest verlangen, das aufzeigt, weshalb eine angestellte Person zu einer besonders gefährdeten Personengruppe gehört.

Der Bundesrat hat aufgrund der epidemiologischen Situation den Kanton Tessin ermächtigt, die Einschränkungen von Wirtschaftsbranchen bis am 26. April zu verlängern.

9.4.2020

Halten Sie Abstand und bleiben Sie zuhause - auch über Ostern 

Der Regierungsrat appelliert eindringlich an die Bevölkerung: Befolgen Sie auch über die Ostertage die Empfehlungen und Vorgaben des Bundesrats. Der Regierungsrat und die Kantonale Führungsorganisation bitten die Bevölkerung, an diesem Wochenende nicht zu verreisen. 

Für die Bevölkerung gilt weiterhin: Bleiben Sie zuhause! Wenn Sie das Haus verlassen, dann nur alleine oder mit Personen, die in ihrem Haushalt leben. Machen Sie dort einen Spaziergang, wo sich keine Gruppen von Menschen aufhalten. Aber vergessen Sie dabei nicht, dass auch draussen die Abstandsregeln jederzeit eingehalten werden müssen. Solidarität ist weiterhin wichtig, um die Situation unter Kontrolle zu halten. 

Die Corona-Hotline des Kantons Schaffhausen ist über das Osterwochenende aufgrund der rückgängigen Anrufzahlen nicht geöffnet. Bei medizinischen Notfällen ist die Notrufnummer 144 zu wählen. Bei Fragen und Unklarheiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus steht rund um die Uhr die Hotline des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zur Verfügung: 058 463 00 00. Wichtige Informationen sind zudem auf www.sh.ch/corona zu finden. 

Der Regierungsrat wünscht trotz der speziellen Situation allen Schaffhauserinnen und Schaffhausern ruhige und besinnliche Ostertage. Gleichzeitig dankt er allen, welche auch über diese Tage zum Wohl der Gemeinschaft im Einsatz sind.

7.4.2020

Coronavirus: Gesuche im Kulturbereich können eingereicht werden 

Der Kultursektor ist sehr stark von der Ausbreitung des COVID-19-Virus und den behördlichen Massnahmen zu deren Eindämmung betroffen. Aus diesem Grund haben der Bundesrat und auch der Kanton Schaffhausen ein Massnahmenpaket für die Kultur beschlossen. Die finanziellen Hilfen stehen bereit. Soforthilfen und Ausfallentschädigungen können bei der Fachstelle für Kulturfragen des Kantons Schaffhausen beantragt werden. Der Regierungsrat hat eine entsprechende Leistungsvereinbarung mit dem Bundesamt für Kultur abgeschlossen. 

Der Bund hat Massnahmen im Umfang von 280 Mio. Franken beschlossen für Soforthilfen für nicht gewinnorientierte Kulturunternehmen und Kulturschaffende, Ausfallentschädigungen für gewinnorientierte und nicht gewinnorientierte Kulturunternehmen und Kulturschaffende sowie Finanzhilfen für Kulturvereine im Laienbereich. 

Der Kanton Schaffhausen stellt 5 Mio. Franken für den Kultur- und Sportbereich zur Verfügung. Der Bund beteiligt sich zur Hälfte an den von den Kantonen zugesagten Ausfallentschädigungen. Insgesamt stellt der Bund gemäss der abgeschlossenen Leistungsvereinbarung für den Kanton Schaffhausen Soforthilfen (zinslose rückzahlbare Darlehen) in Höhe von rund 0,8 Mio. Franken und Ausfallentschädigungen (Kulturunternehmen und Kulturschaffende) in Höhe von rund 1,2 Mio. Franken zur Verfügung. 

Gesuche von Schaffhauser Kulturunternehmen und Kulturschaffenden für Soforthilfen und Ausfallentschädigungen können entweder elektronisch an kulturhilfe@sh.ch oder postalisch an die Fachstelle für Kulturfragen des Kantons Schaffhausen, Herrenacker 3, 8200 Schaffhausen eingereicht werden (für die Gesuchseinreichung muss in jedem Fall das entsprechende Formular verwendet werden). Unter www.kulturraum.sh sind alle Informationen für die Gesuchseinreichung aufgeschaltet. 

Die Task Force Kultur des Erziehungsdepartementes (bestehend aus dem Vorsteher des ED, dem Departementssekretär des ED und dem Leiter der Fachstelle für Kulturfragen) beurteilt die Anträge und unterbreitet sie dem Regierungsrat zum abschliessenden Entscheid.

6.4.2020

Unterstützung Kultur CORONA bereit! Der Kultursektor ist sehr stark von der Ausbreitung des COVID-19-Virus und den behördlichen Massnahmen zu deren Eindämmung betroffen. Aus diesem Grund hat der Bundesrat am 20. März 2020 ein Massnahmenpaket im Umfang von 280 Millionen für die Kultur beschlossen. Die finanziellen Hilfen stehen bereit und können bei den Kantonen bzw. dem Verein Suisseculture Sociale und den Laienkulturverbänden beantragt werden.

3.4.2020

Videobotschaft Vorsteher ED zur Corona Situation und zu den anstehenden Oster- und Frühlingsferien

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Offener Brief AL in Sachen Krippen, Kitas und Horte - Reaktion und Antwort Erziehungsdepartement 

In einem offenen Brief an den Regierungsrat beschreibt die AL die zunehmend problematische Situation für Krippen, Kitas und Horte sowie Erziehungsberechtigte, welche ihre Kinder zu Hause betreuen, vertraglich jedoch noch an Leistungen von Betreuungseinrichtungen gebunden sind. 

Diese Problematik wurde keinesfalls vergessen, wie die AL in ihrem Schreiben suggeriert. Entsprechende Massnahmen zur Unterstützung in diesem Bereich sind im Erziehungsdepartement schon seit längerer Zeit intensiv in Diskussion. Zeitgleich hat der Bundesrat bekanntlich Massnahmen zur Unterstützung der familienergänzenden Kinderbetreuung in Aussicht gestellt. Bis anhin liegt allerdings leider noch kein Entscheid des Bundesrates vor. 

Der Regierungsrat und das Erziehungsdepartement sind sich einig, dass eine nationale Koordination entsprechender Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen auf die institutionelle familienergänzende Kinderbetreuung durch den Bundesrat dringend notwendig ist. Die grossen gemeinsamen Bemühungen von Bund und Kantonen in den letzten Jahren im Bereich Impulsgebung für eine bessere Vereinbarung von Familie und Beruf würden einen empfindlichen Rückschlag erleiden und zu einer von niemandem gewollten Schwächung von Krippen, Kitas und Horten führen. Unterschiedliche Lösungen in den Kantonen oder innerhalb der Kantone führen zu einer unnötigen Verunsicherung und letztendlich zu einer nicht erwünschten Ungleichbehandlung der Betroffenen.

Aufgrund dieser Überlegungen war das Schaffhauser Erziehungsdepartement bis anhin zurückhaltend mit der Installation einer spezifischen Lösung für den Kanton Schaffhausen und wartete die diesbezügliche Massnahme des Bundesrats ab. 

Sollte sich der Bundesrat gegen entsprechende Massnahmen für die ganze Schweiz entscheiden und solche weiterhin den Kantonen überlassen, wird das Erziehungsdepartement zeitnah dem Regierungsrat einen Vorschlag im Rahmen der Härtefallentschädigung der vom Regierungsrat beschlossenen Verordnung über Sofortmassnahmen zur Bewältigung der Coronavirus-Krise (vom 24. März 2020) beantragen.

1.4.2020

Organisation des Unterrichts und der Betreuungsangebote während der Frühlingsferien > In einer heute veröffentlichten Weisung hält das Erziehungsdepartement fest, was während der anstehenden Frühlingsferien mit Bezug auf den Unterricht auf Distanz (Fernunterricht) und das schulische Betreuungsangebot gilt. 

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Schulisches Betreuungsangebot auch während der Frühlingsferien
Nachdem der Präsenzunterricht landesweit bis zum 19. April 2020 verboten wurde, haben die Gemeinden – auf die lokalen Verhältnisse angepasst – ein schulisches Betreuungsangebot für den Kindergarten und die Primarschule organisiert. Dieses wird auch während der Schaffhauser Frühlingsferien in den Kalenderwochen 16 und 17 aufrechterhalten, wobei die Osterfeiertage und Wochenenden davon ausgeschlossen sind. Aktuell nutzen kantonsweit rund 70 Kinder diese Notbetreuung. 

Zusätzlicher Betreuungsbedarf an Kitas, Krippen und Horten
Für Erziehungsberechtigte, die während der Corona-Krise vorübergehend ihr Arbeitspensum aufstocken müssen und dadurch einen erhöhten Bedarf an externer Kinderbetreuung haben, übernimmt der Kanton Schaffhausen die zusätzlich entstehenden Kosten. Betroffen von dieser Regelung sind Eltern, die in einem systemrelevanten Beruf (Gesundheitswesen, Blaulichtorganisationen etc.) arbeiten und ihr Kind in einer vom Kanton bewilligten Institution betreuen lassen. Weiterführende Informationen sind auf der Seite www.sh.ch/corona à Betreuungseinrichtungen zu finden.

Kein Unterricht auf Distanz (Fernunterricht) während der Schulferien
Während der anstehenden Schulferien findet für sämtliche Stufen kein Unterricht auf Distanz statt. Die Lehrpersonen sollen jedoch diese unterrichtsfreie Zeit auch dazu nutzen, um die Zusammenarbeit innerhalb des Teams zu optimieren und die Inhalte für eine allfällige Verlängerung des Fernunterrichts aufzubereiten. Die Koordination und Organisation obliegen den zuständigen Schulleitungen resp. Vorstehenden. 

Die Eltern werden mit einem Schreiben des Erziehungsdepartements informiert. Dieses wird durch das Schweizerische Arbeiterhilfswerk Schaffhausen (SAH) und die Integrationsfachstelle der Region Schaffhausen (Integres) in 18 Sprachen übersetzt. 

Bei pädagogischen, fachlichen, technischen oder personalrechtlichen Fragen stehen die Dienststellen des Erziehungsdepartements weiterhin beratend und unterstützend zur Verfügung. 

Wie es mit dem Unterricht bei Schulbeginn nach den Frühlingsferien am 27. April 2020 weitergeht, hängt vom Entscheid des Bundesrates ab. 

Inputs für den Familienalltag
Die aktuelle Situation stellt insbesondere für Familien eine Herausforderung dar. Für die Ausgestaltung und Strukturierung der Schulferien können Eltern auf einer elektronischen Plattform (www.sh.ch/corona à Bildungswesen) Ideen holen. 

Umstellung auf Fernunterricht nur dank hohem Engagement möglich
In dieser aussergewöhnlichen Situation nimmt das Erziehungsdepartement erfreut zur Kenntnis, dass die Umstellung von Präsenz- zu Fernunterricht mit wenigen Ausnahmen innert Kürze engagiert umgesetzt wurde. Die Verantwortlichen des Erziehungsdepartements bedanken sich an dieser Stelle bei allen Beteiligten für den ausserordentlichen Einsatz.

30.3.2020

Frühlingsferien-Setting bezüglich Fernlernen und Betreuung: Eine kantonale Weisung betreffend Frühlingsferien folgt im Verlauf dieser Woche.

Die NZZ am Sonntag hat gestern Sonntag nur eine Kurzform eines Zitats zum Fernlernen während der Frühlingszeit gedruckt, das ich noch abgesegnet hatte. Dies verändert meine Aussage ziemlich stark in die eine Richtung. Die Medien bringen leider allzu oft nur die halbe Wahrheit. Ich wurde zum Thema Frühlingsferien von der NZZ am Sonntag befragt und konnte sogar noch das Zitat gegenlesen, wie das üblich ist. Darum hier der ganze Wortlaut meiner Aussage zum besseren Verständnis meiner Meinung: 

„Der Schaffhauser Bildungsdirektor Christian Amsler (fdp) findet zwar persönlich, dass der Unterricht auf Distanz in den Frühjahrsferien in angemessenem Umfang aufrechterhalten bleiben sollte. Für die Jugendlichen und Kinder und die Familien sei ein strukturierter Alltag mit sinnvoller Beschäftigung in dieser Zeit der ausserordentlichen Lage wichtig. Im Übrigen lege das Coronavirus Covid-19 auch keine Ferien ein. Trotzdem bräuchten die Kinder unbedingt auch einmal eine Lernpause. „Und auch die Lehrerinnen und Lehrer leisten Grossartiges! Sie brauchen ebenfalls eine Pause, um sich auf die immer wahrscheinlicher werdende Verlängerung des Fernlernens über den 19. April hinaus vorzubereiten.“

26.3.2020

Seit gestern läuft nun das optimierte Betreuungsangebot an den Schulen und Kitas, Krippen, Horten. Alle relevanten Informationen dazu finden sich unter der oben angegebenen Webseite Corona Bildung. Dort findet man auch die Direktlinks zu den Gemeinden und Schulen vor Ort. Organisationsspezifische Informationen für die Schule in der eigenen Gemeinde findet man so rasch und unkompliziert.

Der Regierungsrat fordert die Erziehungsberechtigten auf, Betreuungsangebote nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn sie zwingend darauf angewiesen sind. Kranke Kinder sind konsequent daheim zu betreuen, bis sie wieder vollständig gesund sind.

Übersetzung des Elternbriefes ED zur Betreuung in 18 Sprachen 

Durch eine tolle Zusammenarbeit mit dem SAH und Integres konnten wir den wichtigen Elternbrief Betreuung in 18 Sprachen (!) übersetzen und auf der Corona Bildung Seite des Kantons verlinken. Das war mir persönlich wichtig und wurde ganz toll umgesetzt! Da wurde von allen Beteiligten und natürlich v.a. auch von den Übersetzerinnen und Übersetzern ein unglaublicher Effort geleistet. Ich habe mich selber einmal etwas durch die Sprachen durchgeklickt. Beeindruckend! Und dazu stellt auch das BAG die Hygienemassnahmen in zusätzlichen Sprachen zur Verfügung.  

elternbriefe

23.03.2020

HÜT IM GSPRÖCH - Zugeschaltet via FaceTime
Zu Gast: Regierungsrat Christian Amsler, Vorsteher Erziehungsdepartement

Diese Woche wird beim Schaffhauser Fernsehen der Coronavirus thematisiert. Heute ist RR Christian Amsler, der Vorsteher des Erziehungsdepartements zu Gast. Bei uns spricht er über die Aufhebung des Präsenzunterrichts an den Schulen und über Möglichkeiten, wie der Unterricht weitergeführt werden kann. In den meisten Schulen wurde bereits der Online-Unterricht eingeführt.

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Die Dienststelle Primar- und Sekundarstufe I hat für die Schulen eine Handreichung für die Umsetzung des Fernunterrichts erstellt. Die wichtigsten Fragen werden darin behandelt. Bitte unbedingt zuerst den Begleitschreiben zum Fernunterricht lesen.

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20.3.2020

Regierung begrüsst Massnahmen des Bundesrates – Betreuung von Kindern an Schulen, Kitas, Krippen und Horte im Kanton bleibt weiterhin sichergestellt 

Der Regierungsrat begrüsst die Anordnung des Bundesrates, Ansammlungen von mehr als 5 Personen im öffentlichen Raum zu verbieten. Ebenso werden die Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise begrüsst. Die Regierung erachtet das Unterstützungsprogramm des Bundesrates als mutig, zielführend und wirksam. 

Sodann sollen im Kanton Schaffhausen die Angebote der Kitas, Krippen und Horte weiterhin aufrecht erhalten bleiben. Die bisher bestehende Betreuung an allen Kindergärten und Schulen wird ab Mittwoch, 25. März 2020, durch eine optimierte Organisation abgelöst. Die Betreuungsangebote der Schulen werden in den Schulferien weitergeführt, nicht aber über die Osterfeiertage. 

Der Regierungsrat begrüsst die heutigen Entscheide des Bundesrates, die Ansammlungen von mehr als 5 Personen im öffentlichen Raum zu verbieten. Die Regierung verbindet damit den dringenden Appell an die Bevölkerung, sich strikte an die behördlichen Anweisungen zu halten, Verantwortung zu übernehmen und solidarisch zu sein. Daneben sind die Massnahmen zur Handhygiene weiterhin einzuhalten, und es ist ein Abstand von 2 m zu wahren (Social distancing). Alle diese Massnahmen haben zum Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und die Bevölkerung und die Gesundheitsversorgung zu schützen. Die Schaffhauser Polizei wird die Einhaltung der neuen Anordnung des Bundesrates kontrollieren. 

Weiter begrüsst der Regierungsrat die vom Bundesrat heute beschlossenen Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise. Das Unterstützungsprogramm des Bundesrates ist mutig, zielführend und wirksam. Sowohl das Gewerbe und die Firmen als auch die Selbständigerwerbenden, Temporärarbeitenden und die Auszubildenden werden unterstützt. Ebenso sind Unterstützungsmassnahmen für den Tourismus, die Kulturschaffenden, für den Sportbereich und für gemeinnützige Organisationen vorgesehen. Der Regierungsrat wird nun das von ihm geplante Massnahmenbündel überprüfen und an die neuen Gegebenheiten anpassen. Er wird darüber am kommenden Dienstag entscheiden. 

Betreuungsangebote an Schulen und in Kitas, Krippen und Horte weiterhin sichergestellt 

Das Betreuungsangebot der Schulen wird neu an einzelnen bezeichneten Standorten in den Gemeinden (i.d.R. Kindergärten und/oder Schulen) installiert und löst am Mittwoch, den 25. März 2020 die aktuelle Übergangslösung ab. Die Betreuung wird auch während den im April stattfindenden Frühlingsferien – mit Ausnahme der Osterfeiertage von Karfreitag bis und mit Ostermontag – in Betrieb sein. Die Verantwortlichen der Gemeinden wurden am 19. März 2020 vom Kanton beauftragt, für den Aufbau und den Betrieb besorgt zu sein. Die Planung und Umsetzung wird von kantonaler Seite koordiniert und unterstützt. 

Die Erziehungsberechtigten werden ihre Kinder verbindlich bei ihrer Gemeinde für die Betreuungsangebote anmelden. Das entsprechende Formular erhalten sie zusammen mit einem Informationsschreiben schnellstmöglich zugestellt. Mit der Rückbestätigung der Anmeldung erhalten die Erziehungsberechtigten die Information zum Betreuungsort. 

Die Angebote der Schulen richten sich an Schülerinnen und Schüler des Kindergartens und der Primarschule, deren Eltern die Betreuung zuhause nicht übernehmen können, weil sie beispielsweise im Gesundheitswesen, bei einer Blaulichtorganisation oder in anderen Bereichen arbeiten, welche für die Grundversorgung der Bevölkerung unerlässlich sind. 

Die Betreuungsangebote in den Kitas, Krippen und Horte sind weiterhin aufrecht zu erhalten. Im Sinne der allgemeinen Solidarität und gemeinsamen Verantwortung werden die Erziehungsberechtigten jedoch eindringlich gebeten, ihre Kinder – wenn immer möglich – zu Hause zu betreuen. Der Kanton vermittelt bei Bedarf personelle Unterstützung und ist besorgt, den Betreuungsinstitutionen Zugang zu Schutzmaterial zu ermöglichen. 

Die Gemeinden tragen zusammen mit dem Betreuungspersonal an den Schulen, Kitas, Krippen und Horten ganz wesentlich zur Bewältigung der Notsituation bei. Das gemeinsame Ziel der Betreuungsangebote ist die Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit von wichtigen Berufsgruppen. 

Der Regierungsrat bittet alle Betroffenen um Verständnis und dankt allen für die gelebte Solidarität jetzt und in der kommenden schwierigen Zeit. 

19.3.2020

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- Die Betreuungsangebote der Kinder an den Volksschulen werden weiterhin aufrechterhalten.

- Die Betreuungsangebote der schul- und familienergänzenden Institutionen (Kitas, Krippen und Horte) werden ohne Einschränkung auf Kinder von Eltern bestimmter Berufsgruppen aufrechterhalten.

Der Regierungsrat fordert die Erziehungsberechtigten auf, Betreuungsangebote nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn sie zwingend darauf angewiesen sind. Kranke Kinder sind konsequent daheim zu betreuen, bis sie wieder vollständig gesund sind.

Die Organisation der Betreuungsangebote an den Schulen wird in den nächsten Tagen optimiert. Weitere Informationen folgen zeitnah. 

16.3.2020

Coronavirus: Sondersitzung des Regierungsrates

Der Regierungsrat nimmt mit grosser Besorgnis zur Kenntnis, dass sich das Coronavirus exponentiell verbreitet. Um die Ausbreitung des Coronavirus im Kanton Schaffhausen einzudämmen und um die Bevölkerung und die Gesundheitsversorgung zu schützen, hat der Regierungsrat heute morgen eine Sondersitzung abgehalten und gestützt auf das Bevölkerungsschutzgesetz weitergehende Massnahmen diskutiert und zum Beschluss vorbereitet. Vor dem Hintergrund, dass der Bundesrat voraussichtlich heute Nachmittag seine bisher beschlossenen Massnahmen für das gesamte Gebiet der Schweiz verschärfen und damit eine einheitliche Regelung beschliessen wird, erachtet der Regierungsrat ein koordiniertes Vorgehen als sinnvoll und verzichtet einstweilen auf die Anordnung von weiteren kantonalen Massnahmen. Nach den Beschlüssen des Bundesrates wird klar sein, ob auf kantonaler Ebene noch Handlungsbedarf besteht. 

Der Regierungsrat ersucht um Kenntnisnahme und dankt allen für die gelebte Solidarität jetzt und in der kommenden schwierigen Zeit.

Kindertagesstätten, Kinderkrippen und Horte müssen regulären Betrieb einstellen - keine Betreuungsangebote an der Volksschule 

Zum Schutze vor einer zu raschen Verbreitung des Coronavirus haben die zuständigen kantonalen Behörden entschieden, dass Kindertagesstätten, Krippen, Horte, Mittagstische, Spielgruppen und Tagesfamilien nur noch ein Notangebot aufrechterhalten sollen. Zudem wurde beschlossen, dass die Betreuung von Schülerinnen und Schülern an der Volksschule (inkl. Kindergarten) in Ausnahmesituationen am Mittwoch, 18. März 2020, 12.00 Uhr, endet.

Die vom Bundesrat am letzten Freitag beschlossenen Massnahmen sind sehr einschneidend und verlangen grosse Anstrengungen von der Bevölkerung. Eltern sind jetzt besonders gefordert, da der übliche Schulunterricht derzeit nicht stattfindet. So soll die Verbreitung des neuen Coronavirus verlangsamt werden. Der Kanton hat nun beschlossen, diese Massnahme auf Kindertagesstätten, Krippen, Horte, Mittagstische, Spielgruppen und Tagesfamilien auszuweiten, um den Schutz vor einer schnellen Ausbreitung zu verstärken. Alle Einrichtungen für regelmässige familien- und schulergänzende Betreuung von mehr als sechs Kindern und Jugendlichen tagsüber vor und während der Schulpflicht haben ab Donnerstag, 19. März 2020, 06.00 Uhr, bis zum 4. April 2020 den ordentlichen Betrieb einzustellen. Sie haben ein Notbetreuungsangebot sicherzustellen für Kinder und Jugendliche von Erziehungsberechtigten der folgenden Berufsgruppen:

·        Gesundheitsberufe

·        Blaulichtorganisationen

·        Mitarbeitende der Notbetreuung

·        Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinalprodukten 

Der Regierungsrat ist sich bewusst, dass nicht nur Eltern durch diese Massnahme vor schwierige Herausforderungen gestellt werden, sondern auch die Trägerschaften der Kindertagesstätten und Horte. Das Erziehungsdepartement bietet deshalb ab Montag, 16. März 2020, eine Beratung für die Institutionen an. 

Kein Präsenzunterricht an Schulen; Wegfall der Betreuung

Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag, 13. März 2020, angeordnet, dass an den Schulen bis am 4. April 2020 kein Unterricht vor Ort stattfinden kann. Dies bedeutet, dass ab heute Montag, 16. März 2020, der Unterricht an allen Schulen im Kanton Schaffhausen ausfällt. Die Schulen werden vorerst aber nicht generell geschlossen: Die Schulen (insbesondere Volksschule) sind dafür besorgt, dass Schülerinnen und Schüler, welche zu Beginn dieser Woche in Ausnahmesituationen trotzdem in die Schule kommen, bis Mittwoch, 18. März 2020, 12.00 Uhr, geeignet betreut werden. 

Ab Donnerstag, 19. März 2020, findet keinerlei Unterricht vor Ort an Schulen mehr statt. Kinder, Lernende, Studierende werden soweit möglich und sinnvoll "auf Distanz" unterrichtet. Die lokalen Behörden und Schulleitungen informieren dazu die Betroffenen. Zu beachten sind die Hinweise auf den Webseiten der Schulen (www.sh.ch/corona à Bildungswesen). 

Angesichts des sich weiter sehr rasch ausbreitenden Coronavirus empfiehlt das Gesundheitsamt der Schaffhauser Bevölkerung, sich bis auf weiteres wenn immer möglich an folgende Empfehlungen zu halten: 

1.     Meiden Sie die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, insbesondere zu den Stosszeiten. Benutzen Sie Ihr Auto, Ihr Fahrrad oder gehen Sie zu Fuss.

2.     Behalten Sie Ihre Kinder zuhause und lassen Sie sie durch möglichst wenige Personen betreuen.

3.     Verzichten Sie auf Freizeitaktivitäten, die in Innenräumen stattfinden und mit körperlichen Kontakten verbunden sind. 

Es handelt sich um einschneidende Verhaltensänderungen, doch tragen diese wesentlich dazu bei, die Menschen vor der Ausbreitung des Coronavirus zu schützen und die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens aufrecht zu erhalten. 

Im Übrigen gelten weiterhin die vom Bundesamt für Gesundheit publizierten Verhaltens- und Hygieneregeln:

·        Halten Sie mindestens zwei Meter Abstand.

·        Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Husten und Fieber haben!

·        Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife.

·        Niesen oder husten Sie in ein Papier-Taschentuch oder in Ihre Armbeuge.

·        Vermeiden Sie das Händeschütteln bei der Begrüssung.

·        Vermeiden Sie den Kontakt mit Personen, die Atembeschwerden oder Husten haben.

13.3.2020

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Die Regierungsräte Walter Vogelsanger und Christian Amsler an der Medienkonferenz zu den Beschlüssen des Bundes am 13.3.2020 (Bild Roberta Fele, SN)

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11.3.2020

Bei einer ersten Person im Kanton Schaffhausen wurde das Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Die Person ist in guter gesundheitlicher Verfassung. Sie befindet sich zuhause in Selbst-Isolation. 

Bei der erkrankten Person handelt es